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Die E-Bilanz kommt – Worauf Unternehmen sich einstellen müssen (4)

Laut dem Bundeswirtschaftsministerium greift die Technik der E-Bilanz nicht unmittelbar in die Buchführung ein, die in Ihrem Unternehmen besteht. Das bedeutet: Sie stellt keine neuen Anforderungen an die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung und an die Menge der Daten, die angegeben und aufbewahrt werden müssen.

Allerdings - und das ist ja Leib und Seele der E-Bilanz: Die Unternehmen müssen bestimmte Werte aus der Buchführung einer bestimmten Taxonomieposition zuordnen.

Die Sorge, dass alle auf den umfangreichen Datenblättern offenen Felder ausgefüllt werden müssen, zerstreut die Steuerverwaltung: Unternehmen können Felder, auch sogenannte Mussfelder "ohne Wert" übermitteln. Das habe zur Folge, dass das bisherige Buchungsverhalten weitgehend unangetastet bleibt.


Steuerabteilung und Rechnungswesen verzahnen - das macht die E-Bilanz leichter
Laut der Beratungsgesellschaft PwC eröffnet die E-Bilanz den Unternehmen die Chance, Prozesse zur Erstellung der Steuerberechnung und Steuererklärung neu zu konzipieren. Eine integrierte Steuerbuchführung sei dabei von Vorteil.

"Eine stärkere Verzahnung von Steuerabteilung und Rechnungswesen ist sinnvoll. Durch elektronische Schnittstellen mit dem Rechnungswesen können die Daten sowohl für die Steuerberechnung im Jahresabschluss, aber auch für die Steuererklärung und die E-Bilanz übernommen werden", sagt der Prozess- und Steuerexperte Heiko Schäfer.

So könnten in Zukunft unnötige manuelle Eingaben von Daten entfallen und damit auch Kosten sinken. Unternehmen profitierten zusätzlich, wenn sie die nötigen Änderungen nutzen, um die Abläufe im Steuerbereich zu optimieren.

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