Top-Themen für Unternehmer

Übersicht

Die Umstellung auf das neue Zahlungsverfahren naht (3)

Die Sepa-Lastschrift

Bereits seit 2009 können Unternehmen mit den SEPA-Lastschriftverfahren (SEPA-Basis-Lastschrift und SEPA-Firmen-Lastschrift) Gelder von Konten innerhalb des Euro-Währungsraumes einziehen lassen. Die Verfahren ähneln dem der deutschen Einzugsermächtigung und dem des Abbuchungsauftrags.


Hier stehen in den kommenden Monaten die meisten Änderungen an: Für neue Verträge müssen Unternehmen als Grundlage für die SEPA-Lastschriftverfahren ein schriftliches SEPA-Mandat beim Kunden einholen. Es berechtigt zu wiederkehrenden Lastschriften. Mustertexte für das SEPA-Firmen-Lastschriftmandat und das SEPA-Basis-Lastschriftmandat stellt "Die Deutsche Kreditwirtschaft" auf www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de zur Verfügung. Zudem benötigen die Zahlungsempfänger eine Gläubiger-Identifikationsnummer (CI für Creditor Identifier). Sie kann bei der Bundesbank unter www.bundesbank.de beantragt werden.

 

Die SEPA-Überweisung

Das SEPA-Überweisungsverfahren wurde bereits 2008 eingeführt und umfasst europaweit einheitliche Regeln für Überweisungen in Euro. Überweisender und Begünstigter sowie deren Kreditinstitute werden anhand von IBAN und BIC identifiziert. Die Überweisungsdauer beträgt maximal einen Bankarbeitstag – unabhängig davon, in welchem Land des SEPA-Raums der Empfänger sein Konto unterhält. Weitere Vorteile sind der Wegfall der Betragsgrenze von maximal 50.000 Euro (bei der EU-Standardüberweisung) und die gleichen Entgelte wie bei nationalen Überweisungen.

Redaktionell verantwortlich mittelstanddirekt