Gemäldesammlung wird im Ries heimisch

Rudolf Warnecke malte auch Rieser Landschaften – Sein künstlerisches Erbe geht in eine Treuhandstiftung der VR-Bürgerstiftung Ries über

Unser Bild zeigt v.l.n.r.: Leonhard Dunstheimer (Stiftungsvorsitzender), Stifter-Ehepaar Friedlinde Warnecke-Tamaschke und Prof. Olaf Tamaschke und Walter Lang (Stv. Stiftungsvorsitzender), Foto: Friedrich Hertle

Von Christina Zuber

 

Friedlinde Warnecke ist 88 Jahre alt und hat einen  Wunsch: Sie will das Werk ihres verstorbenen Mannes bewahren. Rudolf Warnecke war Porträt- und Landschaftsmaler und lebte bis zu seinem Tod im Jahr 1994 in Baden-Württemberg.

Viele Jahre suchte Friedlinde Warnecke zusammen mit ihrem Mitstreiter und heutigen Ehemann, Prof. Olaf Tamaschke, eine Lösung, wie die umfangreiche Bildersammlung weiter existieren könne.

Der Zufall kam ihr zu Hilfe. Ein Bekannter empfahl ihr, mit Leonhard Dunstheimer Kontakt aufzunehmen. „Der kennt sich mit Stiftungen aus“, so der Tipp.

 

Dass sich heute, im September 2015, die Werke von Rudolf Warnecke im Ries befinden, dass sie in naher Zukunft auch im Ries in einer Dauerausstellung gezeigt werden – das ist das Ergebnis dieses Kontakts von Friedlinde Warnecke zu Leonhard Dunstheimer. Der Künstler Warnecke hatte unter anderem auch Landschaften und Städte an der Romantischen Straße und im Ries gemalt. So war die Idee geboren, für diese und die anderen Gemälde eine Heimat im Ries zu finden.

 

Friedlinde Warnecke-Tamaschke und ihr Ehemann Olaf Tamaschke haben unter dem Dach der VR-Bürgerstiftung Ries eine Treuhandstiftung gegründet, die 13. Treuhandstiftung der VR-Bürgerstiftung Ries, deren Vorstandsvorsitzender Leonhard Dunstheimer ist.  Der Stiftungszweck ist vor allem der Erhalt und die Pflege der künstlerischen Hinterlassenschaft und des Kernbestandes der Werke des Kunstmalers Rudolf  Warnecke.  Die Stiftung ist neben den hinterlassenen umfangreichen Werken mit Barmitteln ausgestattet. So wird es in Zukunft möglich sein, das Lebenswerk des Künstlers Rudolf Warnecke und die Werke von Prof. Olaf Tamaschke wissenschaftlich aufzuarbeiten und der Öffentlichkeit zu präsentieren.