Pressemitteilungen

Ein Jubiläum im Norden

Auhausen feiert 125 Jahre Raiffeisen-Genossenschaft. Ein Zeitzeuge erinnert sich an eine lange Nacht im Jahr 1976

Langjährige, engagierte Genossenschafter wurden beim Jubiläum geehrt. Von links: Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele, Peter Schiele (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender), Helmut Ballheimer, Friedrich Zimmerer, Vorstandsvorsitzender Paul Ritter, Konrad Förg (stellv. Bereichsleiter). Foto: Sefranek

 

Von Christina Zuber

 

Eine Genossenschaft lebt von den Menschen, die sich engagieren. In Auhausen feierte die Raiffeisen-Volksbank Ries das 125-jährige Jubiläum des „Darlehenskassenvereins“ und konnte dabei genau solche engagierten Menschen ehren. Friedrich Zimmerer ist seit fast 60 Jahren Mitglied und damit Miteigentümer der Raiffeisen-Volksbank Ries. 14 Jahre lang war er außerdem Vorstandsvorsitzender der Raiffeisenkasse Auhausen, zu der auch die Lochenbacher gehörten. An viele Details aus seiner aktiven Zeit kann sich der 88-Jährige noch gut erinnern. Und so ist es für ihn selbstverständlich, dass er nach der Ehrung von Vorstandsvorsitzendem Paul Ritter selbst ans Mikrofon tritt und als Zeitzeuge weitere Namen von engagierten Genossenschaftern nennt.

Von 1891 bis 1976 war die Genossenschaft in Auhausen selbstständig. In Zeiten wirtschaftlicher Not hatte die Genossenschaft als Organisationsform mehr Sicherheit und finanzielle Stabilität für die Landbevölkerung bedeutet. Aus den Einlagen konnten Kredite ausgegeben werden, gemeinsam wurde Saatgut und Dünger bezogen. Konrad Förg, stellvertretender Bereichsleiter der RVB Ries, gestaltete den historischen Rückblick vor rund 120 Gästen in Auhausen. Bereichsleiter Alexander Kotz führte durch das weitere Programm.

Unter dem Vorstandsvorsitzenden Friedrich Zimmerer stieg die Bilanzsumme erstmals über eine Million D-Mark. 1976 schlug Zimmerer bei der Mitgliederversammlung im Gasthaus Kollmar dann vor, mit der Raiffeisenbank Oettingen zusammenzugehen. Grundsätzlich waren die Mitglieder für eine Fusion ihrer kleinen Genossenschaft. Der Vorstand wurde beauftragt, mit Oettingen und der Genossenschaft im mittelfränkischen Westheim Verhandlungen zu führen. Für Friedrich Zimmerer waren es aufreibende Tage und Gespräche. Am 18. März wurde die Fusion mit der Raiffeisenbank Oettingen dann beschlossen – nach drei Wahlgängen, die sich bis spät in die Nacht hinzogen. Damals wurden die Weichen gestellt, dass Auhausen heute als nördlichste Ortschaft zum Geschäftsgebiet der Raiffeisen-Volksbank Ries gehört.  

1993 wurde Helmut Ballheimer in den Oettinger Aufsichtsrat gewählt. Er hat bis 2011 sein Wissen und seine Persönlichkeit erst im Oettinger Gremium und dann bei der Raiffeisen-Volksbank Ries eingebracht. Auch ihm gebührte Ritters besonderer Dank.

Heute gibt es in Auhausen und Lochenbach 334 Mitglieder der Bank. Bürgermeister Martin Weiß dankte der Bank für ihr Engagement vor Ort, auch wenn es für Banken derzeit recht schwierig sei.

Als Geburtstagsgeschenk überreichte Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele Spenden an die Vereine und hob das beispielhafte Engagement der Kinder-Feuerwehr bei der Nachwuchsarbeit hervor. Vor dem Festabend hatten über 20 Mädchen und Buben bei einem Kindernachmittag mit Luftballonwettbewerb und Zauberer-Schau gefeiert.

veröffentlicht am 6. Oktober 2016 

Insgesamt 1.750 Euro spendete die Raiffeisen-Volksbank Ries. Unser Bild zeigt von links: RVB-Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele, Willi Geiger (FFW Lochenbach), Georg Beyhl (Schützenverein Wörnitzgrund), Klaus Röttinger (FFW Auhausen), Helmut Bleisteiner (Soldaten- und Kameradschaftsverein), Marianne Siegfried (Musica Ahuse), Karl-Heinz Beck (Heimat- und Verschönerungsverein), Tobias Bederke (Posaunenchor), Konrad Förg (RVB Ries). Foto: Sefranek

Weitere Pressemitteilungen

Seniorennachmittag in Marktoffingen 2016

1300 Gäste feierten mit ihrer Bank in Marktoffingen

Bata Illic und Martha Schachner sangen zusammen "Schwarze Madonna"

 

Von Christina Zuber

Was für eine Frage! Natürlich kann Martha Schachner auch den gesamten Text von „Schwarze Madonna“ mitsingen. Als Stargast Bata Illic die Balgheimerin auf die Bühne bittet, kann sie schnell beweisen, wie textsicher sie ist. Bisher hatte Martha Schachner alle Lieder mitgesungen und mitgeschunkelt. Hand in Hand und Arm in Arm singt sie an der Seite des Schlagerstars im Marktoffinger Festzelt. Natürlich bekommt sie einen Sonderapplaus – das hat sie wahrlich verdient, und es ist ein ergreifender Moment für Martha Schachner.

So nah und authentisch präsentierte sich Bata Illic beim Seniorennachmittag der Raiffeisen-Volksbank Ries während seines gesamten Programms. Nach dem Auftakt mit seinem großen Hit „Michaela“ geht er immer wieder durch die Reihen, plaudert und hält den Gästen das Mikrofon hin. Viele singen begeistert mit. „Ich hab‘ noch Sand in den Schuhen aus Hawaii“ und „Ich möchte der Knopf an deiner Bluse sein“ fehlen bei diesem Auftritt natürlich nicht. In der Pause braucht Bata Illic selbst keine Pause. Sofort sitzt er am Autogrammtisch und signiert und plaudert entspannt – ein Star zum Anfassen und Gentleman alter Schule.

Über 1.300 Gäste aus dem Ries sind an diesem heißen Nachmittag dabei, als Hermann Rupprecht sein Grußwort spricht. Der stellvertretende Landrat aus Huisheim freut sich auf schöne Stunden und als überzeugter Genossenschafter freut er sich auf ein tolles Fest in der Heimat. Das phantasievoll und üppig geschmückte Festzelt des Bezirksmusikfestes Marktoffingen bot dazu einen beeindruckenden Rahmen.

Gastgeber Paul W. Ritter, Vorstandsvorsitzender der RVB Ries, sprach darüber, wie sich das Leben und die Wirtschaft im Ries in den vergangenen Jahrzehnten verändert haben. Wie schwer die Arbeit früher war, und dass sich vieles geändert hat. „Heute leben wir in einer gesunden Wirtschaftsregion“, resümierte Ritter. Mit viel Engagement, Einfallsreichtum und Tüchtigkeit hätten die Rieser ihre Region nach vorne gebracht. Tugenden, die auch immer genossenschaftliche Tugenden sind, sagte der Bank-Chef.

Die Kapelle „D’Maihinger“ (Leitung: Frank Hach) aus dem Nachbarort zeigte ihr vielfältiges Können als Ensemble, mit Solo-Instrumenten und Gesang – ein Genuss für die Blasmusikfreunde im Zelt. Höhepunkt war sicher auch die Begleitung der beiden Rieser Heimatlieder, die aus allen Kehlen erschollen.

(veröffentlicht am 11. Juli 2016)

Bata Illic und sein Publikum beim Bezirksmusikfest in Marktoffingen
Bata Illic füllte am Samstag das Festzelt des Bezirksmusikfestes in Marktoffingen. Foto: Silke Hampp
Unser neuer Nachbar

Unser neuer Nachbar

Bank ermöglicht Dino-Spielgerät vor der Schranne

Von Christina Zuber

 

Die Geschäftsstelle bei den Kornschrannen hat einen neuen Nachbarn bekommen.

Auf dem Schrannenplatz steht ein Dino, ein kleiner Dinosaurier mit blauem Kopf und blauem Bauch. Der ist niedlich anzusehen und hat nichts gemeinsam mit einem furchteinflösenden Giganten, der vor Millionen von Jahren auf unserer Erde gelebt hat. Und außerdem sieht er modern, ja geradezu futuristisch aus, und gar nicht verstaubt und alt. Die Raiffeisen-Volksbank Ries hat sich gerne an der Aktion des Nördlinger Verschönerungsvereins beteiligt und ordentlich gespendet für den kleinen neuen Nachbarn. „Kinder sind in Nördlingen und natürlich in unserer Bank willkommen”, sagt Heinz Pfefferlen, Leiter der Nördlinger Geschäftsstelle.

Für den Dino braucht man
keine Gebrauchsanleitung


Nach der Mess’ waren die Mitarbeiter des Bauhofs einige Tage beschäftigt, das Umfeld für den Dino herzurichten. Seit einigen Tagen können die Mitarbeiter beobachten, wie sich kleine und große Kinder an den Dino herantrauen, ihn inspizieren, darauf herumklettern und wippen. „Eine Gebrauchsanleitung braucht man nicht”, sagt Susanne Vierkorn, Vorsitzende des Verschönerungsvereins. Das finden Viktoria und Maximilian auch. Die Kinder von Kundenberaterin Christine Bundschuh finden den Dino super. Da kann man wippen, sich drehen oder rumlümmeln - ein netter Stopp vor und nach dem Bankbesuch. 

(veröffentlicht am 22. Juni 2016)

Super finden die Kinder den neuen Dino.
Der Ballon, der nach Lettland flog

Der Ballon, der nach Lettland flog

Große Überraschung für Jakob aus Marktoffingen

Von Christina Zuber

Wenn man Post aus Lettland bekommt, denkt man nicht zuerst an einen Luftballon. Genau um den ging es aber in dem Brief an Familie Deibler aus Marktoffingen.

Sohn Jakob hatte zusammen mit viele anderen beim Kindernachmittag zum 125-jährigen Bestehen der Raiffeisengenossenschaft einen Helium-Luftballon steigen lassen. Sein Ballon mit Karte wurde in Limbaži, im Norden von Lettland, gefunden. Klar, dass er mit rund 1400 Kilometern den ers­ten Platz belegte. Der Finder schrieb sogar einen netten Brief dazu.
Der Wind blies drei weitere Ballons in die gleiche Richtung. Sie wurden in Sachsen, in der Nähe von Chemnitz gefunden. Luisa Feldmeier (2. Platz) , Maria Bosch und Stefan Huggenberger (beide 3. Platz) freuten sich ebenfalls über schöne Geschenke von Andreas Mayer. 

(veröffentlicht am 15. Mai 2016)

Jenseits des Zocker-Klischees

Jenseits des Zocker-Klischees

Wie Analysten zu ihren Einschätzungen kommen und was die RVB Ries für den defensiven und offensiven Anleger im Angebot hat

Alles andere als Zockerei! Beim Anlegerforum der Raiffeisen-Volksbank Ries gab Börsenanalyst Michael Bissinger von der DZ Bank AG in Frankfurt einen Einblick in seinen Arbeitsalltag. „Alles echtes Handwerk“, sagte der Experte vor rund 160 Zuhörern im Genosaal.

Von Christina Zuber

Eiskalt und gnadenlos – so mimte Michael Douglas in den 80er-Jahren einen Wall-Street-Zocker. So überzeugend, dass er einen Oscar dafür bekam. Wenn die Raiffeisen-Volksbank Ries im Jahr 2016 einen Börsenanalysten einlädt, um vor Mitgliedern und Kunden über seinen Arbeitsalltag zu sprechen, dann ist dieser Mann sicherlich kein Zocker-Typ.

 

Unterhaltsam und witzig ist Michael Bissinger aber allemal. Ohne Allüren erzählt der Börsen-Analyst der DZ Bank AG (Frankfurt), was sich an seinem Schreibtisch täglich abspielt. Da ist vor allem eine Flut an Informationen, die gedruckt und digital vorliegen. Diese Flut zu filtern und die relevanten Informationen zu bewerten, sei die Kunst, sagte Bissinger vor gut 160 Zuhörern im Genosaal in Nördlingen. Selbstverständlich nutzt er für seine Analysen fundierte Verfahren, geprüfte Software und Absprachen mit Kollegen und Spezialisten, um eine gute Einschätzung geben zu können. Diese gelte jedoch immer nur für den aktuellen Zeitpunkt, sagt Bissinger. Nur das ist seriös.

Für die Anleger gibt der Experte die Devise aus: „Die Dividende ist der neue Zins.“ Denn, so Bissinger, wenn sich die Zinsen von Bundesanleihen um die Nulllinie bewegen, die Dividenden im DAX jedoch bei circa drei Prozent liegen, dann sei ein Einstieg in den Aktienmarkt wieder interessant. Wenn die Kurse durch Unternehmensgewinne, sprich Dividende, untermauert sind, ist das Wachstum solide.

Johannes Keßler leitet die Wertpapierabteilung bei der Raiffeisen-Volksbank Ries und weiß, dass die meisten seiner Kunden gerne „eine bequeme und stressfreie Geldanlage“ haben wollen. Kaum jemand wolle sich täglich mit Börsen-Charts und Unternehmensentwicklungen beschäftigen und kaum jemand wolle „zocken“ an der Börse, sagte Keßler. Die Lösung für diese Bedürfnisse liege in der Anlage in Mischfonds. Diese streuen das angelegte Geld über alle Anlageklassen und bieten „die ganze Welt der Geldanlage in einem Produkt“. Es gibt diese Mischfonds in defensiven und offensiven Ausrichtungen, erklärt der Wertpapier-Experte. Der Unterschied liegt in der Aktienquote. Wer mehr als den Inflationsausgleich bei der Geldanlage will, der komme am Aktienmarkt nicht vorbei und müsse gewisse Risiken eingehen, sagte Keßler.

Individual-Kundenbetreuer Christoph Koller wendet sich an den risikofreudigeren Anleger. Er stellt den Zuhörern einen Fonds vor, der nur in Dividendentitel investiert, zum Beispiel in Global Players wie Nestlé oder Coca-Cola. Beim Management dieses Fonds werden durch ein spezielles technisches System große Abstürze verhindert.

(veröffentlicht am 2. Februar 2016)

Herzlichen Glückwunsch, Ederheim!

Herzlichen Glückwunsch, Ederheim!

125 Jahre Raiffeisen gefeiert - 1250 Euro für die Vereine im Ort

Die RVB Ries spendete 5 mal 250 Euro an die Ederheimer Vereine. Unser Bild zeigt (von links): Vorstandsvorsitzender Paul Ritter, Andreas Schaudig (SpVgg Ederheim), Michael Amerdinger (FFW Ederheim),Marktbereichsleiter Joachim Voit, Brigitte Dollmann-Amerdinger (Liederkranz), Christian Damm (Kameradschaftsbund), Philipp Kaiser (Musikverein), Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele.Foto: Christina Zuber

 

Wenn Friedrich Wilhelm Raiffeisen am 4. Dezember in Ederheim gewesen wäre, hätte er sich gefreut. Nicht nur, dass über 200 Genossenschaftsmitglieder den 125. Geburtstag ihres Darlehenskassenvereins feierten – die Vereine des Ortes halfen zusammen und machten den Abend zu einem gelungenen Fest. Einer für alle, alle für einen.  

 

Das war ganz im Sinne von Raiffeisen nach dem Motto „Einer für alle, alle für einen“. Vor 125 Jahren war dieser Geist in Ederheim auch zu spüren. Am 1. Dezember 1890 gründeten 33 Ederheimer einen Darlehens-Kassenverein. Wie in vielen Rieser Dörfern war auch in Ederheim ein Pfarrer maßgeblich an der Gründung beteiligt. Dorfpfarrer Theodor Ruyter wurde der erste Vorstandsvorsitzende der jungen Genossenschaft. Einer für alle, alle für einen. Was dieses Motto bedeutet, erklärte Vorstandsvorsitzender Paul Ritter: Alle Mitglieder der Genossenschaft hafteten mit ihrem gesamten Vermögen, eine unbeschränkte Haftung war damals üblich. So hatte jeder ein großes Interesse, dass es dem „Verein” gut ging.

25 Jahre nach der Gründung, im Jahr 1915, kaufte der Verein zwei Ackerwalzen, die jedes Mitglied nutzen konnte. Schwierige Zeiten folgten, zwei Weltkriege, Inflation und Währungsreform. Immer, sagte Paul Ritter, haben die Ederheimer ihr Schicksal wieder selbst in die Hand genommen und sich in der Genossenschaft gut organisiert. Im Jahr 1971 fusionierten die Ederheimer mit der Raiffeisenbank Nördlingen. Heute sind über 500 Ederheimer Mitglied der Raiffeisen-Volksbank Ries.

Als Geburtstagsgeschenk brachten Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele und Marktbereichsleiter Joachim Voit einen großen Spendenscheck mit. Fünf Ederheimer Vereine werden mit je 250 Euro in ihrer ehrenamtlichen Arbeit unterstützt. Dass dieses Geld gut angelegt ist, unterstrichen die Vereine selbst: der Liederkranz und der Musikverein sorgten für musikalische Unterhaltung, die Freiwillige Feuerwehr hatte die Bewirtung in der Mehrzweckhalle  routiniert übernommen.

Vorstandsvorsitzender Paul Ritter erinnerte an die vielen Männer und Frauen, die bei der Raiffeisenkasse Ederheim Verantwortung übernommen hatten. Er bedankte sich bei Walter Lang, Ehrenvorstand der RVB Ries, für sein ehrenamtliches Engagement bei der VR-Bürgerstiftung Ries. „Vorstand i.R. heißt für uns nicht ‚in Rente‘, sondern ‚in Reichweite‘“, sagte Ritter. Er erwähnte auch die Eltern von Walter Lang, Anna und Gottfried Lang, die in der Nachkriegszeit zuverlässig die Rechnertätigkeiten verrichtet hatten. Als Vorstandsmitglied war Ernst Möhle ab 1965 für die Raiffeisenkasse Ederheim aktiv. Ritter dankte auch ihm und kündigte an, die Ehrenurkunde persönlich vorbeizubringen.  Durch das Programm führte der genossenschaftliche Warenbeirat Gerhard Steinmeyer jun. Bürgermeisterin Caroline Zehnpfennig-Doleczik dankte der Bank und wünschte sich, dass sie RVB Ries weiter bei Investitionen und Innovationen im Dorf hilft.

 Am Nachmittag hatten die Ederheimer Kinder bereits mit Luftballonwettbewerb, Kinderschminken und Zaubershow gefeiert. -zub-

 

Vier neue Azubis bei der RVB Ries

Vier neue Azubis bei der RVB Ries

Bergtour zum Brentenjoch (2001 Meter) mit Führungskräften der Genossenschaftsbank

Unsere Gipfelstürmer haben die erste Etappe bewältigt
Unser Gipfel-Bild zeigt von links: Ute Kotanko (Leiterin Personalmanagement), Hanna Mittring, Antonia Miller, Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele, Max Renner, Johannes Lösch. Foto: Werner Deixler

Bei der Raiffeisen-Volksbank Ries haben vier junge Menschen ihre Ausbildung begonnen. Traditionell begann das Arbeitsleben der Rieser Genossenschaftsbänker mit einer Bergtour. Dabei konnten DHBW-Studentin Hanna Mittring und die Auszubildenden Antonia Miller, Johannes Lösch und Max Renner das Genossenschaftsmotto „Was einer nicht vermag, vermögen viele“ in die Tat umsetzen. Zusammen mit Ute Kotanko (Leiterin Personalmanagement), Bereichsdirektor Werner Deixler und Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele gelang ihnen der Aufstieg von Grän aus auf das 2001 Meter hohe Brentenjoch. Dort oben entstand das Gipfel-Foto mit vier glücklichen Berufsanfängern – die erste Hürde war geschafft!

 

 

Im Tagungszentrum in Grainau ging es dann zum theoretischen Teil. Die neuen Genossenschafter erfuhren viel über die Besonderheiten von Genossenschaften und erhielten einen Überblick über die kommenden Monate ihrer Ausbildung. -zub-

Hier wird Città Slow gelebt

Hier wird CittàSlow gelebt

Plakatausstellung in der RVB Ries in Nördlingen zeigt Projekte mit Beispielcharakter

Bei der Ausstellungseröffnung (von links) David Wittner, Heinz Pfefferlen (Bereichsleiter RVB Ries), Bernhard Ströbele (Vorstand RVB Ries), Oberbürgermeister Hermann Faul, Paul Ritter (Vorstandsvorsitzender RVB Ries)

 

Nachhaltig und regional – das sind die wichtigen Schlagworte von CittàSlow. Mit diesen Grundsätzen kann sich auch die Raiffeisen-Volksbank Ries gut identifizieren. Und so hat Vorstandsvorsitzender Paul Ritter gerne zugesagt, als CittàSlow-Festival-Organisator David Wittner einen Platz für die Plakatausstellung suchte.

Wie sieht positive städtebauliche Entwicklung in einer CittàSlow aus? Wie wird verantwortungsvoll mit Ressourcen und Energie umgegangen? Wie wird das kulturelle Leben bereichert und die Stadt lebenswert gemacht?

In 15 konkreten Projekt-Beschreibungen zeigt die Ausstellung in den Räumen der Raiffeisen-Volksbank Ries (Bei den Kornschrannen, Nördlingen), wie das CittàSlow-Credo konkret gelebt wird. Das Solarfreibad Marienhöhe ist ein Beispiel für gelungene Stadtentwicklung und optimales Energiemanagement. Aber auch Fakten zum Baywa-Gelände und zur Entwicklung auf dem Döderlein-Areal finden sich unter den ausgestellten Plakaten. Nachhaltig wirtschaftet auch die VR-Bürgerstiftung Ries mit ihren Treuhandstiftungen.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten der Bank zu besichtigen. -zub-

 

 

 

Jubiläum: 125 Jahre Raiffeisen in Hürnheim

Hürnheim: Genossenschaft vor 125 Jahren gegründet

Bei der Jubiläumsfeier wurden Werner Braun und Karl Wolfinger für ihr Engagement geehrt

Geldgeschenke für ehrenamtliche Vereinsarbeit zum 125-jährigen Geburtstag
Fünf Hürnheimer Vereinsabordnungen freuten sich über die Spenden zum 125-jährigen Geburtstag der Raiffeisen-Genossenschaft in ihrem Heimatort. Unser Bild zeigt von links: Bernd Müller (Krieger und Reservisten), Rainer Ulrich (Feuerwehr), Jürgen Diemer, Kaspar Wolfinger (Niederhaus-Schützen), Paul W. Ritter, Karl Möhnle (Posaunenchor), Werner Steinmeyer (Gartenbauverein) und Bernhard Ströbele.

In Hürnheim ist vor 125 Jahren die Raiffeisen-Genossenschaft gegründet worden. Heute sind 192 Menschen Miteigentümer der Raiffeisen-Volksbank Ries, rund zwei Mitglieder in jedem Haushalt. Die Jubiläumsfeier war ein Fest für die Hürnheimer.

Bürgermeisterin Caroline Zehnpfennig-Doleczik dankte für das Engagement vor Ort und sagte: „Ja, es gibt sie auch nach 125 immer noch, die Raiffeisen-Genossenschaft.“ Sie präsentierte sich im Festzelt gut vorbereitet und nannte historische Daten aus den Kirchenbüchern.

Um das ehrenamtliche Engagement vor Ort zu stärken und zu würdigen, und um allen Hürnheimern ein „Geburtstagsgeschenk” zu machen, hatten Vorstandsvorsitzender Paul. W Ritter und sein Kollege Bernhard Ströbele jeweils 250 Euro für fünf Hürnheimer Vereine mitgebracht. „Damals wie heute haben sich engagierte Hürnheimer zum Wohl der Gemeinschaft eingebracht”, sagte Ritter. Zwei dieser Menschen hob Ritter besonders hervor. Werner Braun hat zunächst als Vorstandsvorsitzender die Angelegenheiten der Raiffeisenkasse Hürnheim verantwortet, nach dem Zusammenschluss mit der Raiffeisenbank Nördlingen war Werner Braun Aufsichtsratsmitglied und Vorsitzender dieses Gremiums bis 1999. Karl Wolfinger war von 1969 bis 1990 Lagerhalter in Hürnheim und Hohenaltheim. Auch sein Engagement wurde mit einer Ehrenurkunde gewürdigt. Stellvertretender Bereichsleiter Jürgen Diemer bot im historischen Rückblick Interessantes und Nachdenkliches.

Beim Festabend wurden 170 Hürnheimer von den Niederhaus-Schützen bedient. Der Posaunenchor sorgte für die musikalische Unterhaltung.  Karl Wolfinger jun. moderierte als Warenbeirat und genossenschaftlicher Beirat der RVB Ries den Abend. Die Bewirtung hatten die Niederhaus-Schützen übernommen. Am Nachmittag hatten die Kinder des Ortes mit Zauberkünstler und Glücksrad und Luftballonwettbewerb gefeiert. -zub-

 

 

Wer wird Chef nach Papa?

Wer wird Chef nach Papa?

Wie TCW und RVB Ries Familienunternehmen bei dieser wichtigen Frage informierten

Prof. Valentin Schackmann erzählte auch von seinen privaten Erfahrungen mit einem sensiblen Thema: Generationswechsel im Familienunternehmen.

Über Jahre und Jahrzehnte hat der Chef seine Firma aufgebaut. Was passiert, wenn der Senior kürzer treten und in Rente gehen will? Gibt es einen Nachfolger in der Familie? Ob jemand als neuer Chef geeignet ist und welche Fragen bei der Nachfolge im Familienunternehmen noch auftauchen – das war das Thema eines gemeinsamen Unternehmerabends des Technologie Centrum Westbayern (TCW) und der Raiffeisen-Volksbank Ries.

 

Als „theoretisch fundierten Praktiker“ stellte Vorstandsvorsitzender Paul W. Ritter den Referenten des Abends vor: Prof. Dr. Valentin Schackmann, Professor für Betriebswirtschaftslehre und Prorektor an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, beleuchtete die betriebswirtschaftlichen Aspekte eines erfolgreichen Generationswechsels. Er selbst führte ein mittelständisches Industrieunternehmen und lernte die Tücken beim Thema Generationswechsel persönlich kennen.

Rechtzeitig mit der Planung beginnen, alle Beteiligten an einen Tisch holen – das hört sich einfach an, ist in der Praxis aber oft schwierig. Vielfach unterschätzt werden diese menschlichen und emotionalen Aspekte.

Martin Fischer, Bereichsdirektor Firmenkunden bei der RVB Ries, ergänzte die Ausführungen Schackmanns um einen wichtigen und oft vernachlässigten Aspekt: Was tun, wenn der Chef plötzlich und unerwartet ausfällt, wenn er krank wird, stirbt oder geschäftsunfähig wird? Fischer sagte: „Die Regelung der Nachfolge ist das längste und intensivste Projekt des Familienunternehmens.“

TCW-Geschäftsführer Prof. Dr. Markus Glück und Bankdirektor Paul Ritter sagten, dass es ihnen ein großes Anliegen sei, die Unternehmen in der wichtigen Frage des Generationswechsels zu informieren und zu unterstützen. Schließlich gelte es, zusammen die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen aktuell und zukünftig zu sichern. -zub-

 

Ein Defibrillator für Megesheim

Ein Defibrillator für Megesheim

Wie elf örtliche Vereine ihre Spenden vom Raiffeisen-Jubiläum einsetzen (und wie 14 Menschen auf ein Gruppenbild in der Megesheimer Geschäftsstelle passen)

Unser Bild zeigt die Initiatoren in der Megesheimer Bank-Geschäftsstelle (von links): Harald Greß (Krieger-, Soldaten- und Kameradschaftsverein), Rainer Schachner (Dorfmusikanten), Andreas Wolfinger (Motorradfreunde) Ulrich Lechner (FFW), Erich Wimmer (Sportverein), Wilfried Eigner (Kraterkultur), Helmut Wonder (Riesharmoniker), Carina Fälschle (Kraterkultur), Josef Schneider (Kirchenchor), Martin Wach (Schützenverein Bavaria), Kundenberater Maximilian Mädler, Hermann Patsch (Gartenbauverein), Bürgermeister Karl Kolb, Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele. Gespendet haben außerdem die Faschingsfreunde Megesheim (nicht auf dem Bild vertreten). Foto: Christina Zuber

„Hilfe zur Selbsthilfe“ – dieses traditionelle genossenschaftliche Motto hat die Raiffeisen-Volksbank Ries in Megesheim umgesetzt. Elf Vereine des Dorfes haben sich zusammengetan und einen Defibrillator für ihre Gemeinde angeschafft – die Bank unterstützte das Vorhaben.

 

Im November hat die Raiffeisen-Volksbank Ries ihr 125-jähriges Gründungsjubiläum in Megesheim gefeiert. Als Geschenk für die Megesheimer hatten die Bank-Vorstände damals je 250 Euro für die elf Vereine des Ortes dabei. Einen Teil dieses Geldes brachten die Megesheimer jetzt für ein lebensrettendes Gerät ein: Zusammen wurde ein Defibrillator angeschafft.

Eine Heimat findet das Gerät in der Geschäftsstelle der Raiffeisen-Volksbank Ries in der Bugstraße. Dort ist der Defi rund um die Uhr erreichbar und im Notfall einsatzbereit. -zub-

 

 

 

 

Die Läuterung des Finanz-Junkies

Die Läuterung des Finanz-Junkies

Schauspieler erklärten beim AnlegerForum der Raiffeisen-Volksbank Ries, dass es auf eine breite Vermögensstreuung ankommt und wie Feng Shui dabei helfen kann

Ganz schön in Fahrt!
Heinz und Erika Nolte nehmen auf der Rücksitzbank Platz. Profi-Chauffeur und Geld-Experte Petri übernimmt die Finanzplanung des Ehepaares beim FinanzTheater der Raiffeisen-Volksbank Ries. Bild: Christina Zuber

Da wird viel gespielt mit Geschlechter-Klischees – der Hausherr Horst Nolte kommt als biertrinkender, über seine Ehe lamentierender Sofa-Held daher. Seine Frau Erika, eher dem Prosecco zugeneigt, offenbart eine Schwäche für fernöstliche Philosophie und Einrichtungsgegenstände. Die beiden sind die Protagonisten des FinanzTheaters der Raiffeisen-Volksbank Ries. Zu dem AnlegerForum der anderen Art waren gut 200 Gäste in den Genosaal der Bank in Nördlingen gekommen.

Und dann ist da noch Herr Petri, der korrekt gescheitelte Finanzberater mit Aktenkoffer, der fälschlicherweise zunächst als Eheberater angesehen wird. Der trinkt eigentlich keinen Alkohol, und als er dann doch von der Gastgeberin zu einem Gläschen genötigt wird („Stößchen!“), nimmt die Handlung an Fahrt auf. Die drei Akteure besteigen ein erdachtes Auto und begeben sich auf eine rasante Fahrstunde auf die Autobahn. Erika Nolte gefällt es, auf der rechten Spur hinter den LKW zu tuckern, Horst Nolte setzt dagegen den Fuß aufs Gaspedal und bleibt links bis zum Crash mit Totalschaden.

Was das alles mit Finanzen und Anlageberatung zu tun hat? Die Schauspieler zeigen als Autofahrer verschiedene Anleger-Verhalten auf. Da erkennt sich so mancher Zuschauer wieder. Wer immer nur rechts fährt, kommt langsam, aber wahrscheinlich sicher ans Ziel. Ein paar gute Gelegenheiten, sprich Überholvorgänge auf der linken Spur, sollte man jedoch mitnehmen, um gut voran zu kommen, sprich eine ordentliche Rendite zu erzielen. Berater Petri outet sich als ehemaliger „Finanz-Junkie“, der an den Börsen dieser Welt viel riskiert, viel gewonnen und dann alles verloren hat. Jetzt sei er aber „trocken“ und predigt seinen Zuhörern: Nicht alles auf eine Karte setzen! Verschiedene Anlagemöglichkeiten nutzen! Und einen „Chauffeur“ engagieren auf der rasanten Finanz-Autobahn, also einen Profi, der das Vermögen verwaltet, die Zeichen der Zeit erkennt und den „schleichenden Tod“, die Inflation und die Realzinsfalle, überwinden hilft.  

Dass auf der Bühne eine Buddha-Statue steht und chinesische Schriftzeichen die Wände zieren, findet Finanzberater Petri toll. Sofort ist er mit der neuerdings Feng-Shui begeisterten Erika einer Meinung: „Hier kann das Chi fließen.“ Da ist es bei der Wohnzimmereinrichtung wie bei der Finanz-Planung: Je einfacher und überschaubarer, desto erfolgreicher.

Bei der Raiffeisen-Volksbank Ries floss nach dem Theaterstück ebenfalls viel Energie. An den Bistro-Tischen im Genosaal standen 32 Berater und das neue Vorstandsteam, Paul W. Ritter und Bernhard Ströbele, den Besuchern des FinanzTheaters Rede und Antwort zu allen Fragen rund um die Vermögensplanung und -strukturierung. Vorstandsvorsitzender Paul W. Ritter betonte, dass bei der Raiffeisen-Volksbank Ries der individuelle Analyseprozess im Zentrum der Beratung stehe. Daraus könne die passende Vermögensstruktur gefolgert werden, „die Säulen des Finanzhauses“. Ein optimal strukturiertes Vermögen setzt auf alle fünf Anlageklassen in stabiler Ausprägung. -zub-

 

Einlagen und Kredite auf Höchststand - Jahresbilanz 2014

Einlagen und Kredite auf Höchststand: Geld aus dem Ries wirkt im Ries

Raiffeisen-Volksbank Ries stellt Bilanz 2014 vor – Eigenkapital über 100 Millionen Euro

 

 

Die Raiffeisen-Volksbank Ries blickt sehr zufrieden auf das Geschäftsjahr 2014 zurück. Bei der Präsentation der Bilanzzahlen betonten die Vorstände Paul W. Ritter und Bernhard Ströbele, dass die Genossenschaftsbank sehr solide gewirtschaftet und ihre Position weiter ausgebaut habe. Die Bilanzsumme stieg um über 45 Millionen Euro an und knackte damit die 900-Millionen-Grenze.

 

Als Genossenschaftsbank stehe die Förderung der Mitglieder an oberster Stelle, so Paul W. Ritter. Deshalb sieht er eine Zahl mit besonderer Freude: Insgesamt 819 Menschen sind der Raiffeisen-Volksbank Ries im vergangenen Jahr beigetreten, das sind mehr als drei neue Mitglieder pro Arbeitstag. Insgesamt 21.216 Rieser können mit Fug und Recht „Meine Bank“ sagen, wenn sie von der Raiffeisen-Volksbank Ries sprechen. In jedem Haushalt im Geschäftsgebiet der Bank gibt es rechnerisch ein Mitglied. „Wir sind im Ries seit Jahren und Generationen stark verwurzelt“, sagte Ritter nach dem Jubiläumsjahr 2014. Die Bank feierte ihr 140-jähriges Bestehen.

 

Die Bilanzsumme von 905 Millionen Euro zeuge von großer Dynamik, erklärte Vorstandsmitglied Bernhard Ströbele. Wichtige Kennziffer sei darüber hinaus das Eigenkapital in Relation zur Bilanzsumme. Diese Eigenkapitalquote liegt bei der Raiffeisen-Volksbank Ries bei sehr guten 11,2 Prozent. Das Eigenkapital ist zwischenzeitlich auf 101,6 Millionen Euro angestiegen. „Das ist eine Größe, die Sicherheit bringt, weiter Kreditvergaben ermöglicht und alle unsere Mitglieder und Kunden bestärkt, dass sie ihr Geld zu einer soliden Bank gebracht haben“, so Ströbele.

 

Rund 873 Millionen Euro haben die Mitglieder und Kunden der Bank als Einlagen und in Wertpapieren anvertraut, eine Steigerung um 6 Prozent gegenüber 2013. Rechnet man die Summen, die in Bausparverträgen beim Verbundpartner Schwäbisch Hall und in Versicherungsprodukten angelegt sind, dann wurden der Bank über 1 Milliarde Euro anvertraut.

 

„Mit dem Geld der Rieser können wir die Investitionen im Ries unterstützen“, erklärt Vorstandsvorsitzender Ritter und betont damit die herausragende Stellung der Raiffeisen-Volksbank Ries als Kreditgeber für die heimischen Unternehmen und Privatpersonen. Im Jahr 2014 hat die Bank rund 127,2 Millionen neue Kredite ausgegeben, das entspricht pro Arbeitstag 511.000 Euro. Insgesamt stieg das Kreditvolumen um zirka 30 Millionen Euro auf rund 574 Millionen Euro an. Bei der „grünen Tochter“ der Landkreis-Genossenschaftsbanken, der AGRO Donau-Ries, wurden im Sommer neue Bürogebäude eröffnet. Gleichzeitig wurden die Lagerkapazitäten erhöht und eine neue leistungsstarke Getreide- und Saatgutanlage in Betrieb genommen. Diese 5-Millionen-Investition am Standort Nördlingen und die Großinvestition am Standort Rain begleitete die Raiffeisen-Volksbank Ries. „Ein klares Bekenntnis zu unserer Landwirtschaft“, konstatiert Ritter.

Die Raiffeisen-Volksbank Ries ist in den Städten und Gemeinden ein großer Steuerzahler. In direkter Form flossen 1,5 Millionen Euro Gewerbesteuern und wirken direkt in den Rieser Gemeinden. 2 Millionen Euro Körperschaftsteuer und 1,8 Millionen Euro Lohnsteuer hat die Bank abgeführt. Als attraktiver Arbeitgeber bietet die Bank 252 Mitarbeitern einen Arbeitsplatz in den 22 Geschäftsstellen und den Innenbereichen der Bank. Auf einem Höchststand ist die Zahl der Auszubildenden: 18 junge Leute absolvieren Ausbildung und Studium.

Die Region aktiv gestalten – das ist auch dank zahlreicher Spenden im Jahr 2014 möglich gewesen. Allein aus dem Zweckertrag des Gewinnsparens gingen 74.000 Euro an Spenden an soziale und karitative Projekte und Einrichtungen, darunter drei VW Up für den Diakonieverein Oettingen und Nördlingen und die Sozialstation St. Vinzenz. In vielen Ortschaften unterstützte die Bank die Anschaffung von Defibrillatoren und verwirklichte das genossenschaftliche Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“. Insgesamt sind schon 18 dieser lebensrettenden Geräte gesponsert worden.  Knapp 1,2 Millionen Euro wurden als Sparanteil an die Gewinnsparer überwiesen. Gewonnen haben Gewinnsparer der Raiffeisen-Volksbank Ries über 300.000 Euro, darunter zwei Autos, eine Wellness-Reise und eine Kücheneinrichtung.

Mit ihren Geschäftsstellen und  Selbstbedienungs-Filialen mit hochmoderner technischer Ausstattung ist die Raiffeisen-Volksbank im Ries tief verwurzelt. Die am häufigsten besuchte Geschäftsstelle war im Jahr 2014 jedoch die „virtuelle Filiale“, berichtet Paul W. Ritter. Der Internet-Auftritt der Bank wurde im Sommer komplett neu gestaltet und für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets fit gemacht. „Der Trend zum Online-Banking ist ungebrochen, wir stellen uns auf diesen Wandel ein“, so Ritter.   -zub-

 

 

 

Raiffeisen-Gemeinschaftsprojekt: Defibrillator für Munningen

Raiffeisen-Gemeinschaftsprojekt: Defibrillator für Munningen

Vereine geben ihre Geldgeschenke für das Projekt

In unserer Munninger Geschäftsstelle wurde ein Defibrillator installiert
Bei der Übergabe des Defibrillators (von links): Kundenberater Stefan Fackler, Albert Kienberger (Gemeinderatsmitglied), Vorstandsmitglied Paul W. Ritter, Andreas Markmüller (BRK Nordschwaben, Klaus Pelz und Dieter Schneele (Gemeinderatsmitglieder).

Die Munninger Vereine haben zusammengelegt und einen Defibrillator für ihren Ort angeschafft. Das Gerät hängt ab sofort in der SB-Geschäftsstelle der Raiffeisen-Volksbank Ries in der Hauptstraße und ist rund um die Uhr zugänglich.  

Die Idee, auch Munningen mit einem lebensrettenden Apparat zu versorgen, entstand bei den Planungen zum 125-jährigen Gründungsjubiläum der Raiffeisen-Genossenschaft in Munningen. Traditionell erhalten die Vereine des Fest-Dorfes von der Raiffeisen-Volksbank Ries eine Jubiläumsspende. Diese verwendeten die Munninger jeweils zur Hälfte für den Defibrillator. Die Raiffeisen-Volksbank Ries legte dann noch einen Betrag oben drauf und stellte die Bank-Räume zur Verfügung. Im neuen Jahr werden in Munningen Schulungen am Defibrillator angeboten werden.

Ein Defibrillator kann durch gezielte Stromstöße zum Beispiel Herzrhythmusstörungen beenden und ist gerade auch für medizinische Laien geeignet. Das genossenschaftliche Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ wurde somit in Munningen umgesetzt. -zub-